Die 2. ?Sportmethodischen Tage? wurden von 20. bis 21. Oktober in Sopron/Ungarn gehalten. Der Titel war: ?Sportunterricht ? Spezieller Sportunterricht?
Die zahlreichen Teilnehmer kamen aus Burgenland/Österreich und aus dem Komitat Győr-Moson-Sopron/Ungarn. Unsere beiden Partnerinstitute waren das Burgenländische Pädagogische Institut in Eisenstadt und das Pädagogische Institut in Győr.
Unser Hauptziel war, den speziellen Sportunterricht im ungarischen Schulsystem vorzustellen. Durch einen Vortrag wurde das System vorgestellt, Daten aufgezeichnet und die Struktur erklärt. Vier Unterrichtsbeispiele wurden vorgestellt.
Bewertung des Programmes:
Es war ein erfolgreiches Programm, die gesetzten Ziele wurden verwirklicht, die Teilnehmer amüsierten sich gut, die Leiter/innen der einzelnen Bewegungsstunden gaben ihr bestes Fachwissen.
Die erste Stunde fand in einem Kindergarten statt. Dort gibt es eine Gruppe von Kindern mit Asthma bronchialis. Im grössten Teil der Stunde machten die Kinder verschiedene Übungen zur Haltungskorrektion (Arme heben, Arme schwingen, kriechen, krabbeln) und viele Atmungsübungen. Die Kinder dieser Gruppe haben täglichen Bewegungsunterricht, gehen wöchentlich schwimmen und sind sehr oft im Freien ? der Kindergarten liegt am Berg, nicht weit vom Wald ? und im Gruppenzimmer gibt es einen Luftreinigungsautomat.
In der Schwimmhalle besichtigten wir eine Gruppe, in der Kinder aus verschiedenen Altersgruppen teilnahmen und viele unterschiedliche Krankheiten oder Haltungsfehler hatten. Aber alle konnten schon schwimmen ? gut oder weniger gut. Im ersten Drittel der Stunde hatten sie Geräte in der Hand (entweder einen Schwimmbrett, einen kleinen Ball oder eine Schwimmhantel usw.). Im grössten Teil der Stunde wurde kontinuierlich geschwommen ? mit oder ohne Gerät. Die Kinder kommen zweimal in der Woche zum Training. In 60 Minuten schwimmen sie ungefähr 1500-2000 Meter.
Die dritte und vierte Stunde waren
Sportunterricht in einer Grundschule (5. und 7. Klasse).
Die 5. Klasse führte Übungen zur Haltungskorrektion und ?prävention aus. Die ganze Klasse war sehr diszipliniert, alle 25 Schüler machten die anstrengenden Aufgaben gut mit. Im ersten Teil wurde mit eigenen Schemeln gearbeitet, im zweiten Teil wurden die Aufgaben in Reihen hintereinander auf zwei oder vier Bänken geübt.
Die Aufgabe der siebten Klasse war
Koordinationsentwicklung. Die Aufgaben kamen aus der Leichtathletik ? Laufen, Hüpfen, Springen über verschiedene Geräte.
Besonders bei dieser Klasse war die harte Arbeit des Lehrers zu sehen. Es war erstaunlich, wie diszipliniert die Kinder während der Stunde arbeiteten, wie schön die Aufgaben durchgeführt wurden und vor allem, dass keine übergewichtige Kinder zu sehen waren.
Konklusion:
Verwirklichung solcher Programme ist eine gute Möglichkeit die zukünftige österreich-ungarische Zusammenarbeit zu entwickeln, ähnliche Veranstaltungen und Institutionen einzubeziehen und vorzustellen.
Unser Verein wird auch in der nächsten Zeit Programme organisieren. Interessenten sind immer herzlich willkommen, bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
| Csatolmány | Méret |
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| Programm.pdf | 127.13 KB |
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